Protest gegen Veranstaltung mit Fritz Vahrenholt

Am 12. Februar um 19:30 Uhr lädt der erzkonservative “Arbeitskreis Klima und Energie” zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem ehemaligen Umweltsenator und RWE-Manager Fritz Vahrenholt ein, in der das Thema der Energiewende aufgegriffen werden soll. Das Aktionsbündnis Klimaalarm, das für Klimagerechtigkeit kämpft, hält vor dem Veranstaltungsort, Am Kanonengraben 9, ab 18:30 Uhr eine Mahnwache ab. Vahrenholt fiel in jüngerer Vergangenheit immer öfter durch Wissenschaftsrelativismus auf, der in dem grotesk falschen Schluss mündete, die Pariser Klimaschutzziele seien völlig ohne jedwede CO2-Reduktion erreichbar. Dies ist auf die schwersten Rechenfehler und eine populistische Laieninterpretation der Wissenschaft zurückzuführen, die Vahrenholt zur Verteidigung seiner Lobbyinteressen nutzt.

Sophia Kegel, aktiv bei Fridays For Future Münster und im Bündnis Klimaalarm, betont: “Vahrenholt versucht, die irrigen Auffassungen des Arbeitskreises Klima und Energie sowie die klimaschädliche Politik des RWE-Konzerns, bei dem er von 2008 bis 2012 als Manager tätig war, öffentlich zu rechtfertigen. Dies ist auch für die Münsteraner Lokalpolitik relevant, da sich auch CDU- und SPD-Vertreter*innen im Arbeitskreis Klima und Energie engagieren. Wir fordern CDU, SPD und alle demokratischen Parteien deshalb auf, sich von diesem gefährlichen Unsinn entschieden zu distanzieren. Politische Diskussionen müssen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse geführt werden. Das hat der Rat im Dezember gemacht und mit den Stimmen von CDU und SPD entschieden, dass Münster bis 2030 klimaneutral werden soll.”

Das Aktionsbündnis Klimaalarm, welches sich dem Ziel der Klimaneutralität im Sinne der Wissenschaft verschrieben hat, hält vor dem Veranstaltungsort, Am Kanonengraben 9, ab 18:30 Uhr eine Mahnwache ab.”

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