NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kommt nach Münster

Bereiten wir ihm einen gebührenden Empfang! 

Ministerpräsident Laschet (CDU) wirbt derzeit auf allen Kanälen für den Kohledeal zwischen Bundes- und Landesregierungen sowie den großen Energiekonzernen. Am 28. Januar kommt er nach Münster zum Neujahrsempfang der CDU Münster. Wir werden ihn dort angemessen begrüßen, denn der Kohledeal löst nicht die drängenden Klimaprobleme, sondern verschlechtert sogar die Lage.
Deshalb ruft das Bündnis #Klimaalarm Münster wir für Dienstag, 28. Januar, um 17:30 Uhr zu einer Mahnwache gegen den Besuch von Ministerpräsident Laschet auf an der LBS-Zentrale, Himmelreichallee 40: „Herr Laschet, verkohlen und verstrahlen Sie uns nicht – kein neues Kohlekraftwerk in Datteln!“

  • WANN: Dienstag, 28.01.2020, 17.30 Uhr, der Neujahrsempfang beginnt um 19 Uhr
  • WO: Himmelreichallee, unmittelbar südlich der Zufahrt zu den LBS-Parkplätzen (Himmelreichallee 40, gegenüber vom Haupteingang des Zentralfriedhofs, an den Bushaltestellen).

WARUM IST DAS WICHTIG?

Stolz präsentierte #ArminLasset vor wenigen Tagen das Ergebnis des sogenannten „Kohlekompromisses“, der seinen Namen kein bisschen verdient.
Im Jahr 2020 einigen sich die Politiker*innen dieses Landes auf einen Kohleeinstieg in Datteln 4, die weitere Zerstörung von Dörfern für den Braunkohleabbau und die milliardenschwere Entschädigung einer selbst verschuldet zugrunde gehenden Industrie für einen so oder so passierenden Kohleausstieg. Noch nicht mal die Rettung des Hambacher Waldes ist gesichert.

Auch im Atombereich läuft es mit Herrn Laschet nicht besser: Versprochen hatte er keine Uran- und Brennelementelieferungen mehr aus Gronau und Lingen für die Pannenreaktoren in Belgien, doch davon ist bislang nichts umgesetzt. Und nun unterstützt die Landesregierung noch unverantwortliche Uranmüllexporte aus der Urananreicherung in Gronau nach Russland. Mit Atomausstieg hat dies nichts zu tun.
Laschet zeigt damit, dass die Belange der Bevölkerung ihn einen Dreck kümmern und er eine Marionette der RWE-Kohleindustrie ist. Zeigen wir ihm lautstark, dass Münster diese Haltung nicht akzeptiert und ihn nicht aus der politischen Verantwortung lassen wird!

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