28.09. – 12:05 Uhr – Rote Linie fürs Klima: Menschenkette um die Promenade

#By2020WeRiseUp, aber vorher halten wir die Füße auch nicht still. Eine Rekordhitze jagt die nächste, Dürren lassen Bäume absterben und Gewässer trocknen aus oder kippen um. Die globale Klimakrise hat auch Münster erreicht. Und dennoch wird den Ursachen der Katastrophe nicht in aller Konsequenz entgegengetreten.

Nach der globalen Klimastreikwoche um die FridaysForFuture-Großdemo am 20.09. rufen wir darum gemeinsam als aktivistische Klimagerechtigkeitsgruppen zu einem Aktionswochenende auf, bei dem sich der Münsteraner Klimaprotest in seiner ganzen Vielfalt und Stärke zeigen kann.

Am 28.09. wollen wir die Innenstadt mit einer roten Linie umzingeln und klarmachen: „Die Klimakrise ist da, bis hierhin und nicht weiter!“. Kommt darum, möglichst mit roter Kleidung oder roten Dekoelementen, am 28.09. um 12:05 Uhr zum Prinzipalmarkt. Von da aus machen wir uns in mehreren Gruppen auf den Weg zur Promenade. Wir fordern die Stadt und ihre Bürger*innen auf, der Klimakrise entschlossen, mutig und visionär zu begegnen. Die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Klimakrise müssen konsequent umgesetzt werden. Lasst uns Utopien wagen!

10 Antworten auf „28.09. – 12:05 Uhr – Rote Linie fürs Klima: Menschenkette um die Promenade“

  1. Hallo,

    ich bin Jahrgang 1965. Eure Ziele sind meine. Aber: passe ich denn in euer Zielgruppe? Vermutlich ist diese bei U30.
    Danke für eine Antwort!

    1. Ich bin Bernd u. gehöre jahrgangsmäßig zu den 1940igern. Der Klimawandel geht uns ALLE an, aus vielerlei Gründen! Jede, jeder kann in Gedanken und / oder Taten Beiträge leisten. Gute Ideen und auch kleine „Schritte“ von vielen, vielen Menschen werden gebraucht!!!

    1. Moin Anne.
      Super dass du dabei bist. Das sollte auch mit Rollstuhl klappen. Wir gehen vom Prinzipalmarkt in verschiedenen Gruppen zur Promenade. Hier https://klimaalarm-ms.de/karte/ findest du die Karte wie sich die einzelnen Gruppen bewegen, vielleicht ist eine Gruppe, die nicht so einen weiten Weg macht, für dich günstig, z.B. lila?

  2. Schon mal darüber nachgedacht, wie schädlich die Bekanntgabe per Internet ist??
    Und Verabredungen mittels Chatgruppen ?
    Was eine Suchanfrage bei Google an Schadstoffausstoß kostet ?
    Dass man für das Streaming von Filmen und Musik soviel Schadstoffe produziert , wie der weltweite Flugverkehr pro Jahr ??

    Es braucht also mehr als eine Menschenkette.
    Jeder kann auch so den Schadstoffausstoß begrenzen.
    Einfach mal Handy und Internet abschalten.

    Ganz zu schweigen davon, wieviel Fluggäste jetzt in Urlaub waren und in den Ferien fliegen wollen.

    1. Selbstverständlich haben wir das. Wenn man allerdings was bewegen und die Leute erreichen will, gilt der alte Grundsatz „Go where the people are“. Deswegen braucht es Social Media und Chatgruppen.
      Ganz abgesehen davon: Seine eigene Lebensweise zu ändern, weniger zu googeln (btw. wir benutzen Ecosia!), Netflix zu schauen oder das Handy zu benutzen ist ganz nett, aber letztlich Kleinkram. Für den großen Wurf beim Klimaschutz führt kein Weg an der Politik vorbei. So war es beim Ozonloch, so war es bei der Atomkraft und so wird es auch beim Klimaschutz laufen (müssen).

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